„Wenn zu perfekt, lieber Gott böse“ – von großen und kleinen Katastrophen
Vom Künstler Nam June Paik ist dieses Zitat: „Wenn zu perfekt, lieber Gott böse.“ Vielleicht ist etwas dran, denn nach fünfzehn Jahren Wertvolle Worte können wir von so mancher Panne auf Hochzeitsfeiern berichten.
Verspätete Flieger mit den Brauteltern an Bord. Stromausfall mitten in der Zeremonie. Verschwundene Ringe. Ein Bräutigam im Fieberwahn. Aufziehende Gewitterstürme. Regen, natürlich, der Klassiker. Mäuse, die sich ausgerechnet zu Füßen des Brautpaares blicken lassen. Eine Braut mit Bienenstich mitten im Ja-Wort. Ein Brand in der Scheune. Die Liste ließe sich noch lange fortsetzen. So sorgfältig, liebevoll und oft auch professionell ein Hochzeitstag geplant ist – irgendetwas ist immer, und sei es nur die geschmolzene Sahne auf der Hochzeitstorte.
Schlechtes Wetter im Norden?
Beim Regen zum Beispiel gilt bei uns im Norden fast schon: Er gehört zur Grundausstattung. Deshalb sollten hundert hübsche weiße Schirme in keiner Eventlocation fehlen – sie lassen sich wunderbar als Sonnen- oder Regenschutz nutzen, darunter kuschelt und kichert es sich herrlich, und auf den Fotos machen sie richtig etwas her. Im besten Fall wird aus dem vermeintlichen Problem also einfach ein charmantes Deko-Accessoire.
Die kleinen Pannen sind meistens das Leichteste. Aus ihnen lässt sich in einer guten Rede mit ein bisschen Souveränität ganz wunderbar eine witzige Anekdote machen, über die am Ende alle herzlich lachen.
Bei den größeren Zwischenfällen ist vor allem eines gefragt: ein kühler Kopf. Und genau das ist für die Paare selbst oft unglaublich schwer. Zwischen Adrenalin, Anspannung und der Enttäuschung, dass ausgerechnet am Hochzeitstag etwas schiefgeht, sieht man den Wald manchmal vor lauter Bäumen nicht.
Gelassenheit und Ruhe sind die Lösung
Hier kommt uns die jahrelange Erfahrung sehr zugute. Mit ein wenig Gelassenheit und Ruhe finden sich Lösungen meist schneller, als man denkt – und wir wissen auch, wie man die Stimmung nach einem kurzen Tief wieder in die Höhe holt. Viele unserer Paare schätzen genau das: dass sie im Vorfeld all ihre Fragen rund um die Zeremonie stellen können und von uns fundierte, erfahrene Antworten bekommen. Auch auf die Frage nach der aus unserer Sicht größten denkbaren Katastrophe: unserem eigenen Krankheitsfall. Wir arbeiten im Team und haben zusätzlich drei weitere Traurednerinnen an unserer Seite, die uns im Ernstfall vertreten können. Dieses Netz gibt nicht nur uns eine große Portion Nervenberuhigung – es vermittelt vor allem auch unseren Paaren ein hohes Gefühl von Sicherheit.
„Bleibt einfach gelassen und genießt den Tag“
… das ist natürlich leicht gesagt. Schließlich steckt im Vorfeld schon so viel Herzblut, Zeit und auch Geld in diesem einen Tag, und die Erwartungen sind entsprechend hoch. Und doch hilft es oft, den Hochzeitstag gedanklich nicht zum “schönsten Tag des Lebens” machen zu wollen. Besser ist es, ihn als das zu sehen, was er eigentlich ist: ein Meilenstein, ein Fest der Dankbarkeit für das, was man gemeinsam bereits erreicht hat, für die Liebe und Unterstützung, die man als Paar schon erfahren durfte, ein Freudentag mit seinen Lieblingsmenschen – und als Startschuss für eine lebenslange Liebesgeschichte mit noch vielen weiteren Höhepunkten!

